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Praxis-Test: Nokia 1650

Gut erreichbar

Sie suchen ein einfaches, preiswertes und kindgerechtes Handy? Dann könnte das 50-Euro-Handy Nokia 1650 die richtige Wahl sein. Wir haben das Dualband-Handy in der Praxis für Sie getestet. 

1650-1.jpgVorteile:
Das Nokia 1650 besitzt keine Schnittstellen – so können keinerlei Fremdinhalte auf dem Handy der Kleinen landen. Auch auf Kamera und MP3-Player hat Nokia beim einfach gestrickten Dualband-Handy verzichtet. Ein UKW-Radio inklusive Headset ist die einzige erwähnenswerte Multimedia-Komponente des Nokia-Handys. Praktisch: Das 1650 ist mit einer Taschenlampenfunktion ausgestattet, die im Dunkeln für ausreichend Licht sorgt um beispielsweise Schlüsselloch oder den richtigen Weg zu finden.

Gut gefallen haben uns darüber hinaus die Schnelltasten für direkte Menüzugriffe und die eingebaute Kostenkontrolle. Diese ermöglicht es ständigen Überblick über aktuelles Prepaid-Guthaben oder Telefonverhalten zu haben. Mit einfacher Menüstruktur und griffiger Tastatur ist das Handy insbesondere für Einsteiger zu empfehlen.

Nachteile:
Bei einem Handy für unter 50 Euro dürfen Sie nicht allzu viel erwarten, von daher halten sich die negativen Aspekte in Grenzen. Lediglich bei der Verarbeitung hat Nokia etwas geschlampt: So besteht das 1650 hauptsächlich aus billig wirkendes Plastik, was dazu führt, das es hier und da auch einmal ein wenig knarren kann. Das Fehlen einer 5-Wege-Navi-Taste gibt kleine Abzüge bei der Bedienung. Auch beim Akustik-Test mussten wir auf der Festnetzseite einige Gesprächsaussetzer verzeichnen.

Geeignet für …
… Kinder ab 6 bis 8 Jahren, die ein Handy haben sollen um in erster Linie für die Eltern erreichbar zu sein. Für Jugendliche nur bedingt zu empfehlen, da die Multimedia-Funktionen beim Nokia 1650 eindeutig zu kurz kommen.

Fazit:
Diejenigen, die ein preiswertes Kinder-Handy suchen, können mit Nokias 1650 nicht viel falsch machen. Es kommt ohne Schnittstellen aus, bietet ein gutes Radio und erledigt die typischen Telefonfunktionen wie SMS und Anrufe tadellos. Dazu gibt's noch die praktische Taschenlampen-Funktion.

Alternative:
Sie wollen es noch günstiger haben? Dann greifen Sie doch zum Puristen-Handy Motorola Motofone F3, das schon für etwa 20 Euro ohne Vertrag zu haben ist. Auf Radio, Farbdisplay und T9-Wörterbuch müssen Sie dann allerdings verzichten. (Sebastian Griesbach)

Kategorie: Einfach-Handy

 

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