Typisch, da wollen Sie Ihre Jüngsten auf dem Handy erreichen - und dann: Die Kleinen sind nicht erreichbar, weil der Akku wieder mal schlapp gemacht hat. Das muss nicht sein. Mit ein paar Tipps lässt sich die Laufzeit der Handy-Batterie deutlich verlängern.
Wenn Sie ein neues Handy für Ihren Nachwuchs anschaffen, genießen Sie automatisch die Vorzüge des technischen Fortschritts. Denn heute kommen praktisch nur noch Lithium-Akkus zum Einsatz. Die sind deutlich pflegeleichter als die früher verwendeten Nickel-Metallhydrid-Akkus. Dennoch ist der Handy-Akku ein Verschleißteil, das mit etwas Pflege länger hält. Diese Tipps helfen dabei:
Schonend lagern
Viele Eltern geben ihren Kindern das Handy nur für einen möglichen Notfall mit, wenn die Kleinen mal länger unterwegs sind - etwa beim Stadtbummel mit Freunden oder beim Ausflug mit der Jugendgruppe. In der restlichen Zeit fristet das Handy daheim ein Schattendasein in der Schublade auf Kosten der Batterie. Lithium-Akkus sollten Sie daher bei längerer Lagerzeit halb entladen, anschließend aus dem Handy nehmen und bei etwa 15 bis 18 Grad Celsius aufbewahren. Das schont den Akku. Bevor Sie den Akku wieder nutzen, laden Sie ihn einfach wieder auf.
Auf Temperatur achten
Weisen Sie Ihren Nachwuchs darauf hin, dass er sein Handy vor extremen Temperaturen schützt. So sollte man zum Beispiel im Sommer das Handy niemals in der prallen Sonne liegen lassen, da die direkte Sonneneinstrahlung dem Akku schadet. Das gilt auch umgekehrt: Bei sinkenden Temperaturen nimmt die Akku-Kraft des Handy drastisch ab, sowohl für die Bereitschafts-(Stand-by-) als auch für die Sprechzeit. Die optimale Betriebstemperatur eines Handys liegt zwischen 15 und 25 Grad Celsius.
Display-Licht deaktivieren
Kein Kind benötigt tagsüber ein beleuchtetes Handy-Display. Und abends bei Dunkelheit sollte es ohnehin längst daheim sein. Also, die Display-Beleuchtung ausschalten, das senkt den Energieverbrauch. Viele Handys bieten inzwischen auch die Möglichkeit, die Helligkeit des Displays zu regeln. Je mehr man dimmt, umso mehr Strom spart man - und verlängert damit die Akkulaufzeit.
Vibrationsalarm abschalten
Der Vibrationsalarm ist ein echter Stromfresser und macht für Handy-Kids nur wenig Sinn - ihr angeschaltetes Handy darf eigentlich immer klingeln. Schließlich sitzen sie nicht in Meetings herum - und während des Unterrichts sollte das Handy sowieso ausgeschaltet bleiben.
Beim Spielen sparen
Auch Handy-Spiele verbrauchen reichlich Akku-Kapazität. Entweder verkneifen sich daher Ihre Kinder die Spielerei komplett - oder aber - sie schalten beim Spielen wenigstens Features wie Vibrationen, Tastentöne oder auch die Beleuchtung ab.
Energie sparen während des Anrufs
Beim Telefonieren sollten Ihre Sprößlinge vermeiden, die auf der Geräterückseite eingebaute Antenne mit der Hand abzudecken. Denn dadurch kann sich das Sendeverhalten verschlechtern. Das Netz fordert vom Handy daraufhin eine höhere Sendeleistung, was wiederum den Stromverbrauch erhöht.
Original-Ladegeräte verwenden
Die Elektronik des Handy-Akkus ist hochempfindlich. Wer kein Original-Zubehör des Herstellers verwendet, riskiert daher die Zerstörung der Handy-Batterie.
Öfter mal abschalten
Hört sich einfach an, ist es auch: Sollte Ihr Nachwuchs sein Handy längere Zeit nicht brauchen, lohnt es sich, das Gerät abzuschalten. Damit reduziert sich der Batterieverbrauch - und das Handy kommt länger mit einer Akku-Ladung aus.