HomeRatgeber Die besten Tipps gegen Handy-Strahlung
Die besten Tipps gegen Handy-Strahlung
Sicher ist sicher
Ob Handy-Strahlung der Gesundheit Ihrer Kinder schadet, kann Ihnen niemand mit Sicherheit sagen. Trotzdem schadet es auf keinen Fall, mit unseren Tipps auf Nummer sicher zu gehen.
Zwar gibt es in der Tat keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse über eine mögliche Gesundheitsgefahr bei der Handy-Nutzung. Doch sollte eine solche bestehen, wären wohl die noch in ihrer Entwicklung befindlichen Kinder besonders davon betroffen. Um das eventuelle Risiko zu minimieren, sollten Sie dafür Sorge tragen, die persönliche Strahlungsbelastung Ihres Nachwuchses zu verringern. Diese Tipps helfen Ihnen dabei:
Tipp 1: Warten, bis die Verbindung steht
Beim Verbindungsaufbau sendet das Handy zunächst immer mit voller Leistung. Erst danach setzt die Leistungsregelung durch das Mobilfunknetz ein. Nicht nur Handy-Kids sollten das Handy daher erst dann ans Ohr halten, wenn der Gesprächspartner abgehoben hat.
Tipp 2: Finger weg von der Antenne
Die Handy-Antenne ist speziell auf die Frequenzbereiche des Mobilfunknetzes abgestimmt. Wer ihr beim Telefonieren mit dem Finger zu nahe kommt, "verstimmt" die Antenne. Die Folge: Das Sendeverhalten wird schlechter, das Netz fordert das Handy auf, mit höherer Leistung zu senden. Dies gilt vor allem auch für Handys mit integrierter Antenne: Am besten Ihre Sprößlinge verzichten darauf, ihr Handy mit dem gestreckten Zeigefinger ans Ohr zu drücken
Tipp 3: Nur bei gutem Empfang telefonieren Ein Handy sendet nicht immer mit voller Leistung. Abhängig von den Sende- und Empfangsbedingungen regelt das Mobilfunknetz die Sendeleistung des Mobiltelefons. Das bedeutet: An Orten mit gutem Empfang sendet das Handy mit weniger Leistung, die Strahlenbelastung sinkt. Weisen Sie Ihre Kinder an, möglichst nur bei gutem Empfang zu telefonieren.
Tipp 4: Ortswechsel bei schlechter Verbindung
Wenn das Handy eine schlechte Verbindung zur Basisstation hat, kann es sich lohnen, einfach ein paar Schritte weiterzugehen. In Städten ist die Verbindungsqualität meistens nicht deswegen schlecht, weil die Basisstation zu weit entfernt ist, sondern weil Gebäude oder andere Hindernisse die Mobilfunksignale behindern. Im Inneren eines Hauses kann es helfen, wenn Ihr Kind zum Telefonieren ans Fenster geht.
Tipp 5: Am besten bis zum Bahnhof warten
Die Mobilfunknetze sind entlang der Bahnstrecken nicht gut ausgebaut. Oft ist die Verbindungsqualität schlecht. Die Folge: Das Handy sendet meistens mit maximaler Leistung. Sollte Ihr Nachwuchs häufig mit dem Zug unterwegs sein - etwa zur Schule und zurück - sollte es nur im Notfall während der Fahrt telefonieren und besser mit dem Anruf warten, bis der Zug in einem Bahnhof anhält.
Tipp 6: Abstand halten Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sein angeschaltetes Handy nicht ständig nah am Körper trägt. Im Kinderzimmer hilft es zum Beispiel schon, das Hany einfach auf den Schreibtisch zu legen, oder nachts - wenn das Handy wirklich eingeschaltet sein soll - es statt auf den Nachttisch auf einen weiter entfernten Stuhl zu platzieren. Am besten liegt es am Fenster, dort ist der Empfang meistens besser.
Tipp 7: Nicht nur auf den SAR-Wert vertrauen
Bei neueren Handys geben die Hersteller die Spezifische Absorptionsrate (SAR) an. Sie ist ein Maß für die Leistung, die ein Handy bei maximaler Sendeleistung in einen Kopf einstrahlt. Den Grenzwert von 2,0 Watt pro Kilogramm halten alle Handys auf dem deutschen Markt ein. Ein weiteres wichtige Kriterium ist das Abstrahlverhalten eines Handys: Je besser es ist, umso effektiver funkt das Handy. Handys mit guten Abstrahleigenschaften müssen selten mit maximaler Leistung senden. Der SAR-Wert bietet daher zwar einen Anhaltspunkt, sagt allein aber wenig über die tatsächliche Strahlenbelastung aus. Am besten ist für Ihr Kind daher ein Handy mit kleiner SAR und gutem Abstrahlverhalten.
Tipp 8: Strahlenblocker für die Handy-Antenne sind Unsinn
Mit einem Strahlenblocker tun Sie Ihren Kleinen nichts Gutes: die meisten bewirken nichts oder verschlechtern nur das Empfangs- und Sendeverhalten des Handys. Die Folge: Das Netz weist das Handy an, mit höherer Leistung zu senden, die Strahlungsbelastung sinkt in der Regel nicht. In schlecht versorgten Gebieten kann es sogar geschehen, dass ein Handy mit "Strahlungsblocker" keine Verbindung mehr zum Netz herstellen kann.
Tipp 9: Schirm-Mützen können Sinn machen
Material mit integrierten, netzförmig angeordneten Metallfäden kann Strahlung effektiv abschirmen. Da hier die Strahlen nicht absorbiert sondern reflektiert werden, müssen etwa als Strahlenschutz fürs Handy verkaufte Mützen wie die "Phone-Cap" die Sendeleistung nicht einmal negativ beeinflussen.
Tipp 10: Senkrecht halten bringt nichts
Gelegentlich wird empfohlen, das Handy beim Telefonieren möglichst senkrecht zu halten, um den Empfang zu verbessern. Da die Wellen aber schon in kurzer Entfernung zur Basisstation keine bevorzugte Schwingungsrichtung mehr haben, bringt das Ausrichten der Handy-Antenne nichts. Schlussfolgerung: Diesen Rat an die Handy-Kids können Sie sich also sparen.
elegentlich wird empfohlen, das Handy beim Telefonieren möglichst senkrecht zu halten, um den Empfang zu verbessern.
Da die Wellen aber schon in kurzer Entfernung zur Basisstation keine bevorzugte Schwingungsrichtung mehr haben, bringt das Ausrichten der Handy-Antenne nichts. Schlus